Steckbrief Heidje und Carsten Reinhard
Heidje und Carsten Reinhard bringen mit ihrem mobilen „schönen Ort“ Kinderaugen zum leuchten. Während Eltern langsam Hunger bekommen, vergessen ihre Kinder die Zeit beim Spielen in den Spielwelten in Holzkästen, die rund um das Tiny Sandspielhaus verteilt sind.
Sie ziehen in ganz Deutschland von einer Veranstaltung zur nächsten, um dort den Kindern die Möglichkeit zu geben, ganz ins Spiel einzutauchen und den Flow des selbst Gestaltens zu erleben.
Es gilt nur eine einzige Regel: Das Spielmaterial bleibt im Kasten.
Alle anderen Regeln entwickeln die Kinder beim kreativen Tun ganz von selbst. Meistens geht es sehr friedlich zu, obwohl sich häufig mehrere Kinder unterschiedlichen Alters an einem Spielkasten einfinden.
Heidje und Carsten verstehen sich als Schüler Heleana Jehles, die in der Kreativwerkstatt Karlstrasse in Freiburg Kinder zum Spielen einlädt und einen Teil ihrer Erfahrungen im Buch „Spielwelten 1“ zusammengetragen hat.
Wesentlich für diese Art des Miteinanders ist der achtsame Umgang mit sich selbst, mit Kindern und Eltern, mit der Natur und den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen, sowie die Freiheit der Kreativität. Hier ist der Entstehungsweg eines Kunstwerkes wichtig: Mit welchem Material und welchen Werkzeugen kann das Kind selbständig eigene Ideen umsetzen?
Ihren reichen Erfahrungsschatz geben die beiden an pädagogische Fachleute im Rahmen von Seminaren weiter.
Weiterführende Links
Was wir von Heidje und Carsten Reinhard gelernt haben
Heidje und Carsten Reinhard waren zwei mal mit „Ein schöner Ort“ bei uns zum Ehninger Kinder- und Familienfest zu Gast. Uns hat begeistert, wie scheinbar wenig es braucht, damit Kinder und Eltern, die sich und uns nicht kannten, friedlich und vertieft an den Spielkästen miteinander spielen können.
Beim Auf- und Abbau haben wir dann erlebt, wie viel körperliche Arbeit in der Logistik steckt: 20 Spielmatten haben ihr Gewicht, auch wenn man sie einzeln trägt!
Als wir dann Material für unsere ersten eigenen Spielweltenkästen zusammensuchten, merkten wir schnell, wie viel Liebe zum Detail hier gefordert ist und wie wichtig es ist, das Große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren, wenn man mit suchendem Auge z.B. über einen Flohmarkt schlendert.
Dank einer großzügigen Spende der EnBW – die wir auf Initiative der Rathausmitarbeiter.Innen erhalten haben, denen die SpielOase beim Ehninger Kinderfest gut in Erinnerung geblieben ist – haben wir nun selbst mehrere Spielweltenkästen und bald ein mobiles Tiny-Sandhaus!
Inzwischen haben wir die Weiterbildung zur Spielwelten Pädagogin besucht und Heleanas Hinweise zur anregenden Gestaltung von Spielbereichen im Garten aufgesogen, Insbesondere lernten wir die Schemahandlungen als richtungsweisende Struktur für die Auswahl des Spielmaterials kennen.
Detlevs Anleitung zur eigenen Achtsamkeitspraxis haben wir mit in den Alltag genommen und einige selbst gestalteten Werke schmücken jetzt unsere Räume: Ein Blütenbild, eine „Wie geht es mir“-Flasche, selbst bedruckte Tütchen und vieles mehr. Draus wird bestimmt die eine oder andere Aktion in der SpielOase oder beim Spielraum im Garten entstehen!




